Veganuary
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Veganuary ist eine 2014 gegründete gemeinnützige Organisation mit Sitz im Vereinigten Königreich und eine jährliche Kampagne, die Menschen dazu ermutigt, im Januar eine vegane Ernährung auszuprobieren.
Kurzfakten
- Gegründet
- 2014
- Gründer
- Jane Land, Matthew Glover
- Sitz
- Vereinigtes Königreich
- Art
- Gemeinnützige Organisation
- Findet statt
- Jedes Jahr im Januar
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Kräftige Linsen-Bolognese
Cremiges Pilz-Stroganoff
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itsvegan is not affiliated with the Veganuary charity — you can also pledge on veganuary.com.
Veganuary (ein Kofferwort aus den englischen Wörtern „vegan“ und „January“, also Januar) ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz im Vereinigten Königreich, die Menschen dazu ermutigt, im Monat Januar eine vegane Ernährung auszuprobieren, und zugleich der Name der jährlichen Kampagne, die sie durchführt. Sie wurde 2014 von Jane Land und Matthew Glover gegründet und hat sich zu einer der bekanntesten Kampagnen rund um den Veganismus entwickelt.
Geschichte
Veganuary begann im Januar 2014 als kleine Kampagne. Nach Angaben der Organisation meldeten sich im ersten Jahr einige Tausend Menschen an. In der zweiten Hälfte der 2010er-Jahre wuchs die Teilnahme rasant, unterstützt durch soziale Medien, Fürsprache von Prominenten und Berichte in den großen Medien. Die Organisation meldete für ihre Kampagne 2021 mehr als eine halbe Million Anmeldungen und für 2023 über 700.000. In späteren Jahren veröffentlichte Veganuary außerdem umfragebasierte Schätzungen zur deutlich größeren Zahl von Menschen, die angeben, im Januar vegan gegessen zu haben, ohne sich offiziell anzumelden; solche Schätzungen sind weniger genau als die Anmeldezahlen.
Die Kampagne wurde international ausgeweitet, mit eigenen Programmen und Mitarbeitenden in mehreren Ländern außerhalb des Vereinigten Königreichs, und ihre Website und Materialien gibt es in mehreren Sprachen.
So funktioniert es
Die Teilnehmenden melden sich online an und nehmen sich vor, sich an den 31 Tagen im Januar vegan zu ernähren. Angemeldete Teilnehmende erhalten in der Regel:
- tägliche E-Mails mit Rezepten, Essensplänen und praktischen Tipps
- Informationen zur Ernährung, einschließlich der Bedeutung von Vitamin B12
- Hinweise zum Lesen von Etiketten und zum Erkennen versteckter tierischer Zutaten
- Tipps zum veganen Essen auswärts und zum Umgang mit sozialen Situationen
- Informationen über die ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Gründe für den Veganismus
Die Kampagne versteht sich als leicht zugänglicher Einstieg ohne Druck und verlangt keine dauerhafte Verpflichtung. Der Januar wurde gewählt, weil viele Menschen zu dieser Zeit gute Vorsätze für das neue Jahr fassen und ihre Gewohnheiten überdenken. Allgemeine Tipps zur Umstellung findest du unter vegan werden.
Beteiligung von Unternehmen
Veganuary arbeitet mit Lebensmittelherstellern, Supermärkten und Restaurantketten zusammen und ermutigt sie, im Januar vegane Produkte auf den Markt zu bringen und zu bewerben. Mit der Zeit ist der Monat im Vereinigten Königreich und einigen anderen Märkten zu einer wichtigen Zeit für Produkteinführungen geworden. Ein häufig genanntes Beispiel ist die britische Bäckereikette Greggs, die im Januar 2019 passend zur Kampagne eine vegane Sausage Roll (Würstchen im Blätterteig) einführte und damit große Medienaufmerksamkeit erhielt. Viele Supermärkte bieten in diesem Monat inzwischen eigene Aktionen für Pflanzenmilch, veganen Käse und Fleischalternativen an.
Beweggründe der Teilnehmenden
Umfragen von Veganuary haben mehrere wiederkehrende Gründe für die Teilnahme ermittelt:
- Sorge um Tiere, einschließlich der Ablehnung der Massentierhaltung.
- Gesundheit und Wohlbefinden.
- Umweltgründe, darunter Veganismus und Klimawandel.
- Neugier, Kosten oder der Wunsch, neue Lebensmittel auszuprobieren.
Die Gewichtung dieser Beweggründe war je nach Jahr und Land unterschiedlich.
Ergebnisse
Veganuary führt Nachbefragungen der Teilnehmenden durch, die darauf hindeuten, dass ein Teil nach dem Januar vegan bleibt und viele weitere angeben, ihren Konsum tierischer Produkte reduziert zu haben. Diese Ergebnisse beruhen auf Selbstauskünften von Menschen, die sich zur Teilnahme an der Befragung entschieden haben, und sind daher möglicherweise nicht für alle Teilnehmenden repräsentativ. Unabhängige Forschung zu den langfristigen Auswirkungen von Challenges nach dem Vorbild von Veganuary ist begrenzt.
Rezeption
Der Kampagne wird zugeschrieben, veganes Essen im Vereinigten Königreich bekannter gemacht und zu einem breiteren Angebot an veganen Produkten beigetragen zu haben. Sie wurde aber auch kritisiert. Einige Stimmen aus der Landwirtschaft haben ihre Botschaften beanstandet, und als Reaktion darauf wurden Kampagnen wie „Februdairy“ gestartet, die für Milchprodukte werben. Andere bezweifeln, dass kurzfristige Challenges zu dauerhaften Veränderungen führen, oder merken an, dass die Flut stark verarbeiteter veganer Produkte im Januar nicht unbedingt für eine gesündere Ernährung steht. Manche vegane Aktivisten kritisieren Partnerschaften mit Unternehmen, die auch tierische Produkte verkaufen, während andere solche Partnerschaften für einen wirksamen Weg halten, ein breites Publikum zu erreichen.
Siehe auch
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